Über Kerstin Wittich: |
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1971
geboren, wurde mir die Liebe zu Hunden wohl schon mit in die Wiege
gelegt. Mein einschneidenstes Erlebnis in punkto Hund hatte ich
aber mit ca. zwei Jahren, als ein vierjähriger Bernhardiner
Rüde mit Namen „Markus“ auf einem Spielplatz auf
mich zugestürmt kam, mich umwarf und mir – über
mir stehend voller Genuss und Hundespeichel das Gesicht ableckte.
Als die Besitzer es nach einigen Minuten geschafft hatten, ihren
Hund von mir ab zu bringen, fanden sie wider erwarten kein panisch
schreiendes, sondern ein vor Vergnügen kichernd und glucksendes
Kind vor sich liegen. An dieses Erlebnis erinnere ich mich noch
heute, als wäre es gestern gewesen. Von da an war klar: Hunde
sind meine Leidenschaft!
Mit drei Jahren bekam ich dann das schönste Geburtstagsgeschenk,
dass man einem so hundeverrückten Kind hätte machen können:
Alf, ein sieben Wochen alter Mischlingsrüde zog bei uns ein. Gerne
hätte ich diesen Hund schon damals eigenständig erzogen. Diesem
Treiben setzte mein Vater aber zum Glück schnell ein Ende und bildete
Alf selbst zu einem vorzüglichen Jagdhund aus (mit meiner kindlichen
Hilfe natürlich). Alf hat sein Leben – wie es sich für
einen guten Jagdhund gehört – im Wald bei der Jagd beendet
und dies war bis dato der schrecklichste Tag meines Lebens. Ich war mir
jedoch sicher: irgendwann werde ich wieder einen Hund haben. Es sollten
jedoch noch viele Jahre vergehen, bis dieser Wunsch in Erfüllung
ging. Bis dahin las ich alles was ich über Hunde finden konnte,
schaute in Vereinen bei der Hundeausbildung zu und sämtliche Hunde
in der Nachbarschaft waren mir zum Spazierengehen anvertraut.
Im Mai 2001 war es dann endlich soweit: Charly, ein
zehn Wochen alter Labrador – Rüde kam zu
uns. Ich besuchte mit ihm vom ersten Tag
an eine private Hundeschule (genau genommen schon bevor Charly bei uns
war – ich wollte schliesslich alles richtig machen...) und die
Stunden dort waren für mich und meinen Hund stets der Höhepunkt
der Woche. Entgegen der in sämtlichen Büchern abgedruckten
Beschreibung zur Rasse Labrador Retriever, war Charly jedoch nicht der „leichtführige
Hund, der sich selbst erzieht mit einem ausgeprägten will to please
(übersetzt: der Wille zu gefallen)“, ganz im Gegenteil: ein
ausgekochtes Schlitzohr hatte ich an meiner Seite, der auf Biegen und
Brechen versuchte, in jeder Situation seinen Willen durchzusetzen. Mein
eigener Hund hat mich gelehrt, wie wichtig Konsequenz, Autorität
und vorausschauendes Handeln in der Hundeerziehung sind. Heute habe ich
einen zuverlässigen Begleiter mit kleinen „Macken“ – und
gerade diese machen ihn so liebenswert, machen seinen einzigartigen Charakter
aus. Ich hatte das große Glück , in der Hundeschule, welche
ich mit Charly besuchte, ein mehrjähriges Praktikum absolvieren
zu dürfen. Ich bekam somit die Möglichkeit, viel von der Inhaberin
dieser Hundeschule zu lernen und Erfahrung zu sammeln im Umgang mit vielen
verschiedenen Hunderassen und -typen.
Bei
folgenden Referenten habe ich Seminare,
Vorträge oder Workshops besucht:
Beatrice Stalter, Andrea Kühne, Tyra Christmann, Prof. Kurt Kotrschall, Dr. Sabine Schroll, Doreen Planta,Prof. Dr. Martin Pietralla, Prof. Ekard Lind, Swanie Simon, Gudrun Feltmann - v. Schroeder, the Scallywags, Turid Rugaas, Ann Lill Kvam, Sheila Harper, Tony Parkins, Anders Hallgren, Eric Zimen, Joachim Leidhold, Clarissa v. Reinhardt, Ray Coppinger, Günter Bloch, James O`Heare, Paul Koch, Hans Schlegel und Dr. Dorit Urd Feddersen-Petersen, Dr. Udo Gansloßer, Michael Grewe, Dr. Imanuel Birmelin, Prof. Dr. Vilmos Csanyi, Anton Fichtelmeier, Sabine Winkler, Mo Peichl, Dr. Frank G. Wörner, Prof. Dr. Adam Miklosi, Werner Freund, Silje Kittilsen, Kristin Meitz Bru, Martina Nagel, Inga Böhm, Dr. Karin Nicodem, Sabine Holschbach, Michael Dudek, Juliane Kaminski, Dr. Hans Mosser, Marko Zimmermann, Sandra Fischer, Dr. Heike Maisch, Jan Nijboer.
Aus dem Bedürfnis heraus, immer mehr über Hunde zu lernen absolvierte
ich ein Fern-
studium zur Tierverhaltenstherapeutin. Dieses
hat mich um eine Erfahrung reicher gemacht – allerdings nicht um
eine positive! Bei meiner Suche nach einer wirklich fundierten Ausbildung
stieß ich auf Beatrice Stalter von AMAROK im Saarland
und habe dort im November 2007 zusammen mit Kristina Hillner die zweijährige
Ausbildung zur Fachfrau für Hundeerziehung und Hundeausbildung erfolgreich abgeschlossen. Ausbildungsinhalte . Den Abschluss der Ausbildung bildete eine schriftliche ( in Form einer Diplomarbeit) sowie eine praktische Prüfung. Die Prüfung wurde abgenommen von Andrea Kühne und Silke Schneider (für die Bereiche allgemeine Kynologie, Therapie und Kynopädagogik) und von Mechthild Bresser-Kleinbauer und Herbert Rätz (für die Bereiche Rhetorik, Pädagogik, Psychologie und Gruppenführung).
Mit Kristina Hillner verbindet
mich nicht zuletzt die gemeinsame Liebe zu Hunden, sondern eine
Freundschaft, die auf gegenseitigem Respekt und Achtung beruht.
Ich schätze Tina´s Meinung sehr und bin froh, sie
an meiner Seite zu haben. |
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© Camundi
Hundetraining 2006-2008 / Hundeschule Ulm Neu-Ulm Ludwigsfeld |
Über Kristina Hillner: |
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Wie kam ich auf Hunde? Unsere Familie
hatte bereits in Malaysia, wo ich aufgewachsen bin einen Hund und
seit diesem Zeitpunkt war ein Hund stets als Familienmitglied mit
im Haus (Mischling, Berner Sennenhund, Schäferhundmischling
und Westie). Nach meinem Auszug aus dem Elternhaus hatte ich stets
den Wunsch nach einem „ganz eigenen“ Hund. Erst nachdem beruflich alles auf festen Beinen stand
und wir extra auf Grund meines Hundewunsches aufs Land in ein Haus
mit Garten und Büro gezogen waren und somit alle Bedingungen
für eine verantwortungsvolle und artgerechte Haltung geschaffen
waren – konnte ich mir diesen Traum erfüllen.
Maxi – eine Kangalmischlingshündin vom
Tierschutz aus der Türkei zog ein. Ich habe bereits im Vorfeld
sehr viel über Herdenschutzhunde gelesen und wusste auf
was ich mich einlasse. Ich war allerdings etwas schockiert, wie
wenig von diesem Tierschutzverein über die ja nicht ganz
einfache Rasse Kangal und Kangalmischlinge berichtet wurde. Nicht
auszudenken, wie meine Maxi bei jemand weniger Interessiertem
geworden wäre. Nachdem ich weiß, wie schwierig diese
Rasse ist, muss ich doch mal wieder an der Tierliebe mancher
so genannter Tierschützer zweifeln, zumal bei meiner Maxi,
die zwar „nur“ ein Mischling ist, die Eigenschaften
eines echten Kangal (sehr starker Schutztrieb, misstrauisch,
sehr selbständig etc.) aber sehr ausgeprägt sind. Möglichst
viele Welpen unterzubringen – egal wo – ob das echter
Tierschutz ist? Nichts desto trotz ist Maxi meine ganz große
Liebe – ein ganz besonderer Hund! Mit meiner Maxi hab ich
eine Welpengruppe und später einen Agility-Kurs in einem
Schäferhundverein besucht, bis mir dies einfach nicht mehr
ausgereicht hat und mir der Umgang mit den Hunden manchmal suspekt
war. Nachdem ich oftmals Fragen gestellt habe (ich hatte zu diesem
Zeitpunkt schon einiges gelesen) und diese nicht zufrieden stellend
beantwortet werden konnten, hab ich zu einer privaten Hundeschule
gewechselt. Dort war ich ca. 1 ½ Jahre. Ich habe dort
einen „normalen“ Gruppenkurs besucht, aber auch:
Mobility, Apportieren sowie diverse Seminare besucht. Als absolut „Hundeverrückte“ lese
ich natürlich auch alles an Fachliteratur, was ich in die
Finger bekomme!
Referenten bei denen ich Seminare / Vorträge zur Fortbildung besucht habe:
Beatrice Stalter, Andrea Kühne, Dr. Dorit Feddersen-Petersen, Prof. Kurt Kotrschall, Dipl. Biol. Joachim Leidhold, Dirk Roos, Ekard Lind, Swanie Simon, Hans Schlegel, Dr. Sabine Schroll, Dipl. Biol. Doreen Planta, Tyra Christmann, Dr. Barbara Wardecke-Mohr, Seminar bei Tierphysiologin, Erste-Hilfe-Kurs-am-Hund bei verschiedenen Tierärzten, Hundephysiotherapeutin Sandra Braunmiller, Vortrag hiesiger Förster / Jäger, Dr. Udo Gansloßer, Michael Grewe, Dr. Imanuel Birmelin, Prof. Dr. Vilmos Csanyi, Anton Fichtelmeier, Sabine Winkler, Mira Meyer, Sandra Fischer, Clarissa von Reinhardt, Dr. Heike Maisch, Jan Nijboer, und Günther Bloch.
Im Bereich Agility:
Hinky Nickels, Sabine Zepf, Regula Tschanz, Sandra Ulmer, Emiel Vervoort
Meinen Traum nach einem Zweithund hab ich mir
nach reiflicher Überlegung und langen Rücksprachen
mit meiner damaligen Trainerin nun auch erfüllt. Inzwischen
habe ich eine Magyar Vizsla Hündin (ungarischer
Vorstehhund) namens Miksa (gesprochen Mikscha).
Sie ist ein Hund mit einem großen Schuss Humor. Ein total
eifriger Arbeitshund, dem es nicht schnell genug gehen kann.
Sie konnte bereits mit 12 Wochen apportieren. Sie ist aber auch
ein kleiner Teufel, die recht respektlos auf andere Hunde zugeht.
Maxi hilft mir da sehr bei der Erziehung. Miksa ist ein lustiger
Quirl, die Maxi oft zum spielen kriegt und mich zum lachen.
Maxi
fordert mich immer wieder durch ihre Selbständigkeit heraus.
Bei ihr sind absolute Konsequenz, Autorität, aber auch viel
Geduld und Liebe nötig. Es heißt Kangals apportieren
nicht! Sie macht es – gut, meistens in ihrem Tempo „komm
ich heut nicht, komm ich eben morgen“, aber sie macht es
sehr gut. Miksa macht es mir durch ihre Übereifrigkeit und
Schnelligkeit nicht einfach, ihr was beizubringen, da es schwierig
ist, sie im richtigen Moment zu bestätigenl. Schnelle Sportarten
wie apportieren und Flyball mag sie natürlich besonders
gerne. Suchspiele sind natürlich bei beiden auch an der
Tagesordnung. Der Unterschied zwischen Maxi und Miksa zeigte
sich z. B. als ich die Flyballbox aufstellte. Maxi denkt sich „oh
jeh, es könnte ja der Ball kommen“ und Miksa denkt
sich „ja, ja, ja, wann kommt der Ball endlich?“ Das
Wichtigste ist aber, dass die Hunde auch vom Kopf gefordert sind
und dass es ihnen Spaß macht! Miksa ist ein kleiner Rotzlöffel,
die man ebenso wie Maxi absolut konsequent, aber durch ihre sensible
Art auch mit viel Geduld und Liebe erziehen muss. Die zwei unterschiedlichen
Charaktere sind immer wieder eine Herausforderung.
Meine Kerstin habe ich in einer privaten Hundeschule kennen gelernt. Wir haben uns dort immer schon sehr gut verstanden und haben beschlossen, uns zusammen zu tun. Ich genieße jede Stunde und jede Fachdiskussion mit ihr sehr! Gemeinsam „schlagen“ wir uns durch die Ausbildung im Saarland (s.u.) Vor allem durch sie aber auch durch die vielen netten Kunden macht mir die Camundi Arbeit sehr großen Spaß!
Die Ausbildung zur Fachfrau für
Hundeerziehung und -ausbildung(klicken Sie hier für die Inhalte) bei Beatrice Stalter, AMAROK in Zusammenarbeit mit Andrea Kühne, Teampassion war sehr lehrreich. Wir hatten während dieser Zeit die Möglichkeit aktiv beim Dingo Projekt Saar mitzuwirken und dabei zu erleben wie Dingowelpe Utz aufwächst. Ebenso durften wir neben der praktischen Arbeit mit vielen interessanten und teils schwierigen Hunden – insbesondere Herdenschutzhunden - auch mit dem erwachsenen Dingo Roland arbeiten. Interessante Eindrücke der Ausbildung finden Sie in den Alben „Ausbildungsseminare“ der Jahre 2006 und 2007. Selbstverständlich bilden wir uns auch weiterhin ständig für Sie weiter.
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© Camundi
Hundetraining 2006-2008 / Hundeschule Ulm Neu-Ulm Ludwigsfeld |
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